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Der Verbandsausschuss des Wasserverbandes Garbsen - Neustadt a. Rbge. hat in seiner Sitzung am 06.12.2022 folgende Anpassung der Ergänzenden Bestimmungen für das gesamte Versorgungsgebiet beschlossen. Die aktualisierte Auflage tritt zum 01.01.2023 in Kraft:

Bekanntmachung

Baustelleninformationen

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Ab Montag, 6.11. beginnt die Rohrnetzsanierung in Wunstorf-Luthe im Moorkamp. Die betroffenen Haushalte werden per Wurfsendungen vorab informiert. Während der Baumaßnahme ist die Straße halbseitig gesperrt. Die Sanierung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stadt Wunstorf. Geplante Fertigstellung der Baumaßnahme: Mitte Januar. Ausführende Firma ist die mtb Erd- und Straßenbau GmbH aus Isernhagen.

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der oben genannten Maßnahme bitten wir um Verständnis.

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Ab Montag, 22.05. führt der WVGN in der Hannoverschen Straße in Havelse Sanierungsarbeiten am Rohrnetz durch. Die Bauausführung wird in 3 Abschnitte unterteilt. Während der Sommerferien wird die Baustelle im Straßenbereich unterbrochen. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr.

Im Rahmen des Rohrnetzerneuerungskonzeptes werden in dem Bauabschnitt rund 350 m Trinkwasserleitung und 22 Hausanschlüsse erneuert. Ausführende Baufirma für den WVGN ist die R+E Todtenhaupt GmbH & Co. KG aus Neustadt. Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der oben genannten Maßnahme bittet der WVGN um Verständnis.

Pressemitteilungen

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Am 23. Juni findet bundesweit der siebte Tag der Daseinsvorsorge statt. Auch in diesem Jahr zeigen die rund 1.550 Mitgliedsunternehmen des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) mit ihren rund 300.000 Beschäftigen mit zahlreichen Aktionen, wie Energie-, Wasser- und Internetversorgung ebenso wie die Abwasser- und Abfallentsorgung vor Ort funktionieren und welcher Aufwand dahintersteckt.

Dipl.-Ing. Stephan Schumüller, Geschäftsführer beim WVGN, sagt anlässlich des Tages der Daseinsvorsorge: „Kein Zweifel, kommunale Unternehmen sind und bleiben systemrelevant. Wir sind mit viel Herzblut und Expertise dabei, unser Land am Laufen zu halten und für die Menschen da zu sein. Denn nichts geschieht, wenn es nicht vor Ort geschieht. Und doch wird unsere Arbeit leider allzu oft als selbstverständlich wahrgenommen. Klimawandel, Demografie und Digitalisierung stellen uns vor Herausforderungen bei der Trinkwasserversorgung. Dafür möchten wir am heutigen Tag sensibilisieren.“

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Der Wasserverband Garbsen-Neustadt a. Rbge. (WVGN) ruft zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Nach einem niederschlagreichen Frühjahr hat sich die Wetterlage in Norddeutschland zum Mai und Juni zu einer trockenen und windigen Sommerwetterlage gewandelt. Der tägliche Verbrauch hat sich um ca. 30 % gegenüber der Normalabgabe sehr stark erhöht. Dieser hat zu einer starken Belastung für die Brunnen und sonstigen Anlagen des Verbandes geführt. Das vollständige Füllen der Trinkwasserbehälter gelingt durch zusätzlichen Fremdbezug und durch eine sensible Steuerung der Anlagen. Für die nächsten Tage werden höhere Temperaturen erwartet. Der WVGN hofft zur Wochenmitte und in der Folgewoche auf Niederschläge, aktuell muss er jedoch von der Fortsetzung der sehr hohen Tagesspitzen beim Wasserbedarf in den nächsten Tagen ausgehen.

Pumpenhalle im Wasserwerk Hagen - Bildquelle: Fotoraum Hannover

Der Wasserverband Garbsen Neustadt erhöht die Wasserpreise. Der Verbandsausschuss hat am 6.12.2022 der vorgeschlagenen Anpassung des Arbeitspreises auf 2,08 €/m³ netto und gleichzeitig des Grundpreises von 8,50 €/Monat auf 9,50 €/Monat netto zugestimmt. Die Preiserhöhung führt bei einem Haushalt mit einem Verbrauch von 150 m³ zu Mehrkosten von 49,50 € netto bzw. zu einer prozentualen Steigerung von 13 %.

Der Wasserpreis des Verbandes war seit 2018 stabil. Lediglich ab GJ 2021 wurde die erhöhte Wasserentnahmegebühr des Landes Niedersachsens an die Kunden weitergegeben und der Preis entsprechend auf 1,83 €/m³ (netto) angehoben. Nun führen jedoch drastische Kostensteigerungen zur notwendigen Erhöhung.

Im Rahmen des im Jahr 2021 abgeschlossenen, vom Land Niedersachsen geförderten Projektes „Wassermengenmanagement-Konzept Neustädter Land“ (WMMK) haben sich Vertreter*innen der Arbeitsbereiche Land- und Forstwirtschaft, Wasserversorgung, kommunale Wasserwirtschaft und Gewässerunterhaltung zusammengefunden, um Möglichkeiten einer gemeinsamen Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Neustädter Land auszuloten. Dabei sollten die Interessenlagen der Beteiligten und die möglichen Auswirkungen des Klimawandels angemessen berücksichtigt werden.

Dazu wurden in mehreren Veranstaltungen und vertiefenden Workshops Grunddaten des Wasserhaushalts im Neustädter Land zusammengetragen, gemeinsame Ziele einer Nachhaltigen Wasserbewirtschaftung erarbeitet und erste Maßnahmen in Steckbriefen projektiert – moderiert und gesteuert durch ein erfahrenes Projektbüro. Zur Transparenz im Projekt diente eine digitale Kommunikationsplattform.

Abschlussbericht Wassermengenmanagement Neustädter Land

Anlagen Abschlussbericht

Gebietskulisse

Vlnr: Dipl.-Kfm. Dietrich Mörlins, QM-Beauftragter WVGN, Herr Dr. Birkholz, Geschäftsführer DVGW Landesgruppe Nord; Dipl.-Ing. Stephan Schumüller, Geschäftsführer WVGN

Der Wasserverband (WVGN) freut sich über die Auszeichnung durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Wiederholt hat sich der Verband erfolgreich der Überprüfung seines Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) unterzogen. Der DVGW bescheinigt dem WVGN die Qualifikation des Personals und die Organisation einer sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen öffentlichen Wasserversorgung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser. Die Durchführung der hierzu erforderlichen Aufgaben und Tätigkeiten erfolgt nach aktuellen gesetzlichen Vorschriften, behördlichen Vorgaben, den Unfallverhütungsvorschriften sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Bildquelle: WVGN

Der WVGN verlegt sein Verwaltungsgebäude und Lager nach Frielingen. Das neue Areal liegt Am Schafbrink zwischen der B 6, der Otternhägener Straße und der Bürgermeister-Wehrmann-Straße. Umzugsdatum soll 2024 sein. Grund des Umzuges sind die fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten in der Gehrbreite und die geplante Stadtbahnverlängerung nach Garbsen-Mitte. Die kommende Straßenbahntrasse verläuft über das Grundstück des Wasserverbandes. Ein Teil des Grundstückes wurde an die Firma Lidl verkauft, der vorhandene Markt wird vor dem Bau der Straßenbahnverlängerung komplett umgebaut. Der Trinkwasser-Speicherbehälter bleibt in der Gehrbreite bestehen, eine Verlegung wurde aus Kosten- und Versorgungstechnischen Gründen verworfen.

Pilotanlage im Wasserwerk Hagen

Der WVGN beendet den 9-monatigen Probebetrieb der Pilotanlage zur Nitratentfernung im Wasserwerk Hagen, der in Zusammenarbeit mit dem für das Projekt beauftragte IWW (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH) durchgeführt worden ist. Durch die Pilotversuche wurde die Praxistauglichkeit der Umkehrosmose für die Brunnenwässer des Hagener Grundwassers erprobt. Die Versuche und Analysen sowie die Ermittlung von Basisdaten zur Auslegung einer möglichen technischen Anlage haben ergeben, dass eine Umkehrosmose grundsätzlich als zusätzliche Aufbereitungsstufe zur Reduzierung des Nitratwertes für das Hagener Grundwasser geeignet ist. Die Zusammensetzung des an die Kunden gelieferten Trinkwassers ließe sich so positiv beeinflussen.

Das Land Niedersachsen hat am 10. Dezember die Verdopplung der Wasserentnahmegebühr von 7,5 Cent/m³ auf 15 Cent/m³ bekannt gegeben. Die Entnahmegebühr muss jeder zahlen, der Grundwasser aus dem Boden entnimmt - allerdings in unterschiedlicher Höhe. So zahlen die Trinkwasserkunden zukünftig 15 Cent/m³, Landwirtschaft für die Feldberegnung 1,4 Cent/m³, Industriekunden 7,4 Cent/m³. Die zusätzlichen Mittel seien erforderlich um den „Niedersächsischen Weg“ zu finanzieren, der die Förderung des Natur- und Artenschutzes vorsieht. Dabei sind Mittel für den Ausgleich der Natur- und Gewässerschutzauflagen bei der Landwirtschaft aber auch für Projekte des Klimaschutzes vorgesehen. Der Wasserverband begrüßt die Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes, von dem auch ein sauberes Grundwasser profitiert. Allerdings sehen die Vertreter den eingeschlagenen Weg über die Entnahmegebühr kritisch: „Es werden unverhältnismäßig stark die Trinkwasserkunden belastet. Die Gestaltung der Gebühr ist nicht verursachergerecht.“

Foto: WVGN

Garbsen – Der Fuhrpark des WVGN soll in den nächsten Jahren nach und nach auf Elektrobetrieb umgestellt werden.

Der WVGN hat diese Woche sein erstes E-Auto in Betrieb genommen. Der Opel Corsa e dient der Technik für Koordinationstermine auf den laufenden Baustellen und Kundenbesuche vor Ort. Für die vielen Kurzstrecken innerhalb des Versorgungsgebietes eignet sich hier ein E-Auto hervorragend. „Straßenverkehr und Baustellen sind störende Lärmquellen, deshalb wollen wir noch umwelt- und kundenfreundlicher werden und leisten mit der Beschaffung von geräuscharmen E-Autos einen kleinen Beitrag. Mit niedrigen Unterhaltungskosten senken wir zusätzlich die Ausgaben unseres Fuhrparks", so der stellv. Geschäftsführer Sebastian Kratz bei der Übergabe an die Kollegen. „Getankt“ wird übrigens an der verbandseigenen Ladesäule auf dem Betriebsgelände. Selbstverständlich mit Ökostrom.

In den nächsten Jahren sollen im Rahmen des turnusmäßigen Fahrzeugwechsels weitere Elektrofahrzeuge dazu kommen. Noch eignen sich diese nicht für alle Einsatzwecke. Die Entwicklungsfortschritte stimmen aber optimistisch, in naher Zukunft nur noch auf umweltfreundliche Antriebsarten zu setzen.

Mensch und Wasser - Eine besondere Beziehung

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frisch. natürlich. vor Ort.