Bildquelle: WVGN

Nach § 16 Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist der WVGN verpflichtet, die zur Trinkwasseraufbereitung verwendeten Aufbereitungsstoffe einmal jährlich bekanntzugeben. Für die vom WVGN betriebenen Wasserwerke Forst Esloh und Hagen sind dies:

Bildquelle: Pixabay
  1. Rahmenvertragsarbeiten für Sanierungsmaßnahmen

a) Frist zum Erhalt der Unterlagen am 02.12.2022, b) Angebotsfrist endet am 13.12.2022 um 13:00 Uhr, c) Bindefrist endet am 31.01.2023, d) Vertragslaufzeit 01.01.2023 – 31.12.2023, e) Verlängerungsmöglichkeit jährlich bis 2026. Folgende Leistungsfelder sind Inhalt der Ausschreibung: 1. Offene Bauweise, 2. Relining, 3. HDD-Verfahren, 4. Bohr- und Pressverfahren

Arbeitsfelder können sein: 1. Hauptleitungen DN 50 – DN 300, 2. Hausanschlussleitungen, 3. Armaturenwechsel

Voraussetzungen: Gültige DVGW Zulassung W3, Unbedenklichkeitsbescheinigung Krankenkasse, Finanzamt, Bau BG. Geschätztes Auftragsvolumen ca. 1.200.000,00 €. Dieses geschätzte Auftragsvolumen wird hiermit nicht festgelegt, d.h. es kann höher oder geringer ausfallen. Anforderung der Ausschreibungsunterlagen über: ausschreibung@wvgn.de

Die kalte Jahreszeit naht und das mögen unsere Wasserzähler gar nicht gerne. Für alle dessen Wasserzähler im Keller und oder in Fensternähe installiert ist, empfehlen wir deshalb wärmstens die Kellerfenster möglichst geschlossen zu halten, um Frost- und Wasserschäden zu vermeiden.

V.l.n.r.: RSV-Vorstandsvors. Andreas Haacker, WVGN-GF Stephan Schumüller, RSV-GF Reinhild Haacker, RSV-Vorstandsmitglieder Benedikt Stentrup, Volker Neubert, WVGN-Leiter Wasserverteilung Torsten Matussek
Sanierungsthemen anpacken und zugleich die Arbeit von Netzbetreibern kennenlernen – eine tolle Kombination, wie sich am 27.10. beim Besuch bei uns in Garbsen gezeigt hat. Wir waren Gastgeber der Rohrleitungssanierungsverband e. V. Vorstandssitzung. WVGN Geschäftsführer Stephan Schumüller und unser Leiter Wasserverteilung Torsten Matussek gaben während der Pause einen Einblick in die Betreuung von über 900 Kilometer Rohrnetz und ca. 32.000 Hausanschlüssen.
 

Baustelleninformationen

Ab Montag, 07.11. führt der WVGN im Kreuzungsbereich Otternhägener Straße / Bürgermeister-Wehrmann-Straße Sanierungsarbeiten am Rohrnetz durch. Die Bauausführung erfolgt in offener Verlegung und wird ca. acht Wochen andauern. Die Verkehrsführung wird durch eine Baustellenampel geregelt. Bei dieser Baumaßnahme werden rund 120 m Trinkwasserleitung verlegt. Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 100.000 €. Ausführende Baufirma für den WVGN ist die R+E Todtenhaupt GmbH & Co. KG aus Neustadt a. Rbge.

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der oben genannten Maßnahme bittet der WVGN um Verständnis.

Garbsen - Ab Montag, 01.08. startet der Wechsel von Abstellarmaturen des WVGN im Ortsteil „Auf der Horst“. Die Fa. R+E Todtenhaupt wechselt an mehreren Standorten an der Straße Schieberkreuze aus. Diese befinden sich jeweils an den Straßen am Planetenring, Siriushof, Mirahof und im Marshof. Im Zuge der Arbeiten wird es zu Wasserabstellungen kommen. Betroffene Haushalte, Firmen und sonstige Einrichtungen werden vor einer geplanten Abstellung per Wurfzettel nochmals direkt informiert. Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit den oben genannten Maßnahmen bittet der WVGN um Verständnis. In Garbsen, OT Auf der Horst werden im Rahmen des Sanierungskonzeptes noch bis zum Jahresende alte Schieberkreuze erneuert.

Zwischen Altgarbsen und Havelse verlegen der Wasserverband Garbsen-Neustadt a. Rbge. (WVGN) und die Leinenetz GmbH in einem gemeinsamen Projekt einen Düker unter dem Mittellandkanal. Die Arbeiten starteten am Montag, 20.06.2022 und sollen ca. Ende August abgeschlossen sein. Um die Arbeiten auszuführen, ist zusätzlich ab dem 04.07.2022 bis zum Ende der Baumaßnahme die Sperrung der Straße „Schäferdamm“ im Bereich Deichstraße notwendig. Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Rohr- und Tiefbau Hoya GmbH (RTH) aus Hoya/Weser beauftragt. Der WVGN weist auf die ausgewiesenen Hinweisschilder und Halteverbote hin.

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der oben genannten Maßnahme bittet der WVGN um Verständnis.

Pressemitteilungen

Im Rahmen des im Jahr 2021 abgeschlossenen, vom Land Niedersachsen geförderten Projektes „Wassermengenmanagement-Konzept Neustädter Land“ (WMMK) haben sich Vertreter*innen der Arbeitsbereiche Land- und Forstwirtschaft, Wasserversorgung, kommunale Wasserwirtschaft und Gewässerunterhaltung zusammengefunden, um Möglichkeiten einer gemeinsamen Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Neustädter Land auszuloten. Dabei sollten die Interessenlagen der Beteiligten und die möglichen Auswirkungen des Klimawandels angemessen berücksichtigt werden.

Dazu wurden in mehreren Veranstaltungen und vertiefenden Workshops Grunddaten des Wasserhaushalts im Neustädter Land zusammengetragen, gemeinsame Ziele einer Nachhaltigen Wasserbewirtschaftung erarbeitet und erste Maßnahmen in Steckbriefen projektiert – moderiert und gesteuert durch ein erfahrenes Projektbüro. Zur Transparenz im Projekt diente eine digitale Kommunikationsplattform.

Abschlussbericht Wassermengenmanagement Neustädter Land

Anlagen Abschlussbericht

Gebietskulisse

Vlnr: Dipl.-Kfm. Dietrich Mörlins, QM-Beauftragter WVGN, Herr Dr. Birkholz, Geschäftsführer DVGW Landesgruppe Nord; Dipl.-Ing. Stephan Schumüller, Geschäftsführer WVGN

Der Wasserverband (WVGN) freut sich über die Auszeichnung durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Wiederholt hat sich der Verband erfolgreich der Überprüfung seines Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) unterzogen. Der DVGW bescheinigt dem WVGN die Qualifikation des Personals und die Organisation einer sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen öffentlichen Wasserversorgung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser. Die Durchführung der hierzu erforderlichen Aufgaben und Tätigkeiten erfolgt nach aktuellen gesetzlichen Vorschriften, behördlichen Vorgaben, den Unfallverhütungsvorschriften sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Bildquelle: WVGN

Der Weltwassertag erinnert am 22. März alljährlich an die Bedeutung des Wassers. In diesem Jahr steht der Weltwassertag unter dem Motto: "Unser Grundwasser: Der unsichtbare Schatz". Mit dem Motto soll die Bedeutung unseres Grundwassers wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen gebracht werden. Zum Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung besteht in Niedersachsen das sogenannte Kooperationsmodell für ausgewiesene Trinkwassergewinnungsgebiete. In diesen Gebieten arbeiten die Wasserversorgungsunternehmen eng mit den Landbewirtschaftern, der Gewässerschutzberatung und weiteren Akteuren zusammen. Im Rahmen eines Schutzkonzeptes werden gemeinsam standortangepasste Maßnahmen und Lösungen erarbeitet, um die Trinkwasserversorgung nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten. Seit mehr als 20 Jahren arbeiten Wasserversorger und Landwirte vertrauensvoll in der „Kooperation Trinkwasserschutz (TWS) Deistervorland“ zusammen. Der Wasserverband Garbsen-Neustadt, die Stadtwerke Barsinghausen und der Wasserverband Nordschaumburg ziehen gemeinsam mit den Landwirten an einem Strang, um die Trinkwasserqualität in ihren Versorgungsgebieten langfristig zu sichern. „Alle Akteure haben sich zum Ziel gesetzt, das Grundwasser durch eine standortangepasste Bewirtschaftung vor Belastungen zu schützen“, sagt Stephan Schumüller, Geschäftsführer des WVGN. 

Bildquelle: WVGN

Der WVGN verlegt sein Verwaltungsgebäude und Lager nach Frielingen. Das neue Areal liegt Am Schafbrink zwischen der B 6, der Otternhägener Straße und der Bürgermeister-Wehrmann-Straße. Umzugsdatum soll 2024 sein. Grund des Umzuges sind die fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten in der Gehrbreite und die geplante Stadtbahnverlängerung nach Garbsen-Mitte. Die kommende Straßenbahntrasse verläuft über das Grundstück des Wasserverbandes. Ein Teil des Grundstückes wurde an die Firma Lidl verkauft, der vorhandene Markt wird vor dem Bau der Straßenbahnverlängerung komplett umgebaut. Der Trinkwasser-Speicherbehälter bleibt in der Gehrbreite bestehen, eine Verlegung wurde aus Kosten- und Versorgungstechnischen Gründen verworfen.

Pilotanlage im Wasserwerk Hagen

Der WVGN beendet den 9-monatigen Probebetrieb der Pilotanlage zur Nitratentfernung im Wasserwerk Hagen, der in Zusammenarbeit mit dem für das Projekt beauftragte IWW (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH) durchgeführt worden ist. Durch die Pilotversuche wurde die Praxistauglichkeit der Umkehrosmose für die Brunnenwässer des Hagener Grundwassers erprobt. Die Versuche und Analysen sowie die Ermittlung von Basisdaten zur Auslegung einer möglichen technischen Anlage haben ergeben, dass eine Umkehrosmose grundsätzlich als zusätzliche Aufbereitungsstufe zur Reduzierung des Nitratwertes für das Hagener Grundwasser geeignet ist. Die Zusammensetzung des an die Kunden gelieferten Trinkwassers ließe sich so positiv beeinflussen.

Das Land Niedersachsen hat am 10. Dezember die Verdopplung der Wasserentnahmegebühr von 7,5 Cent/m³ auf 15 Cent/m³ bekannt gegeben. Die Entnahmegebühr muss jeder zahlen, der Grundwasser aus dem Boden entnimmt - allerdings in unterschiedlicher Höhe. So zahlen die Trinkwasserkunden zukünftig 15 Cent/m³, Landwirtschaft für die Feldberegnung 1,4 Cent/m³, Industriekunden 7,4 Cent/m³. Die zusätzlichen Mittel seien erforderlich um den „Niedersächsischen Weg“ zu finanzieren, der die Förderung des Natur- und Artenschutzes vorsieht. Dabei sind Mittel für den Ausgleich der Natur- und Gewässerschutzauflagen bei der Landwirtschaft aber auch für Projekte des Klimaschutzes vorgesehen. Der Wasserverband begrüßt die Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes, von dem auch ein sauberes Grundwasser profitiert. Allerdings sehen die Vertreter den eingeschlagenen Weg über die Entnahmegebühr kritisch: „Es werden unverhältnismäßig stark die Trinkwasserkunden belastet. Die Gestaltung der Gebühr ist nicht verursachergerecht.“

Der Wasserverband Garbsen-Neustadt (WVGN) hat im Spätsommer die Pilotanlage zur Nitratentfernung im Wasserwerk Hagen in Betrieb genommen.

Das vom WVGN beauftragte Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH (IWW) begann Anfang des Jahres mit der Planung und Durchführung von Pilotversuchen zur Nitratentfernung mittels Umkehrosmose. Durch die Pilotversuche soll die Praxistauglichkeit der Umkehrosmose für die Brunnenwässer des Hagener Grundwassers erprobt werden. Der Versuchszeitraum ist auf 9 Monate angesetzt. Die hierfür notwendige Pilotanlage wurde erstmalig am 22.09.2020. in Betrieb genommen. Nach Abschluss des Pilotversuches voraussichtlich im Frühjahr 2021 soll es anhand der vom IWW ausgearbeiteten verfahrenstechnischer Details und der Ermittlung von Basisdaten zur Auslegung einer möglichen technischen Anlage zu einer konkreten Kostenabschätzung kommen. Die Machbarkeitsstudie bedeutet aber keineswegs schon die sofortige Beauftragung einer Anlage für den Regelbetrieb. Eine solche Anlage würde für den WVGN erhebliche Kosten verursachen, die der Kunde durch höhere Wasserpreise tragen müsste. Unabhängig von der Kostenseite sind auch noch weitere Begleiterscheinungen der Anlage zu diskutieren. So würde ein Teil des geförderten Grundwassers durch die Umkehrosmose als Abwasser anfallen und müsste gesetzeskonform entsorgt werden. Auch hier müssen noch weitere technische und wirtschaftliche Fragen geklärt werden.

Der Verbandsvorstand sowie die Verbandsgeschäftsführung sind verwundert über die Aussagen der Bürgermeister der Städte Garbsen und Neustadt a. Rbge. zur wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Situation des Verbandes. Dem Verband sind weder die „Prüfer“ des Fragenkatalogs bekannt noch wurden die Prüfungsergebnisse besprochen oder die Grundlagen der Bewertung mitgeteilt. Die Veröffentlichung in den Medien ist die erste Resonanz auf den im August vom Verband beantworteten, umfangreichen Fragenkatalog der beiden größten Mitgliedsgemeinden. Im Fragenkatalog waren kaufmännische, organisatorische und technischen Entwicklungen in den letzten Jahren als auch für die Zukunft abgefragt worden.

Foto: WVGN

Garbsen – Der Fuhrpark des WVGN soll in den nächsten Jahren nach und nach auf Elektrobetrieb umgestellt werden.

Der WVGN hat diese Woche sein erstes E-Auto in Betrieb genommen. Der Opel Corsa e dient der Technik für Koordinationstermine auf den laufenden Baustellen und Kundenbesuche vor Ort. Für die vielen Kurzstrecken innerhalb des Versorgungsgebietes eignet sich hier ein E-Auto hervorragend. „Straßenverkehr und Baustellen sind störende Lärmquellen, deshalb wollen wir noch umwelt- und kundenfreundlicher werden und leisten mit der Beschaffung von geräuscharmen E-Autos einen kleinen Beitrag. Mit niedrigen Unterhaltungskosten senken wir zusätzlich die Ausgaben unseres Fuhrparks", so der stellv. Geschäftsführer Sebastian Kratz bei der Übergabe an die Kollegen. „Getankt“ wird übrigens an der verbandseigenen Ladesäule auf dem Betriebsgelände. Selbstverständlich mit Ökostrom.

In den nächsten Jahren sollen im Rahmen des turnusmäßigen Fahrzeugwechsels weitere Elektrofahrzeuge dazu kommen. Noch eignen sich diese nicht für alle Einsatzwecke. Die Entwicklungsfortschritte stimmen aber optimistisch, in naher Zukunft nur noch auf umweltfreundliche Antriebsarten zu setzen.

Mensch und Wasser - Eine besondere Beziehung

Veranstaltungen & Termine

< August 2022 September 2022 Oktober 2022 >
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 

frisch. natürlich. vor Ort.