Für eine vergrößerte Ansicht bitte auf das Bild klicken

Unser Versorgungsgebiet

Tag und Nacht schicken wir riesige Wassermengen durch die Leitungen. Dazu braucht man sehr viel Technik, Timing und Logistik. Um diese Aufgaben effizient bewältigen zu können, ist der Wasserverband in den Nord- und Südkreis organisiert. 

Die technischen Mitarbeiter des Nordkreises haben ihre Betriebsräume im Wasserwerk in Neustadt-Hagen. Der Standort des Südkreises befindet sich in Garbsen in der Gehrbreite, hier ist gleichzeitig auch der Sitz unserer Verwaltung.

Zahlen, Daten, Fakten

Verbandsgründung1959Hausanschlüsseca. 30.200
Mitglieder9 Städte und GemeindenRohrnetzlängeca. 900 km
Versorgte Einwohnerca. 115.000VerbandsvorsteherWilfried Aick
Versorgungsgebietca. 624 km²GeschäftsführerDipl.-Ing. Stephan Schumüller
Mitarbeiter60Kaufmännischer Leiter/Stellv. GeschäftsführerDipl.-Kfm. Sebastian Kratz
Wasserabgabe 5.42 Mio  m³/aTechnischer LeiterDipl. Ing. (FH) Waldemar Redich
Tägl. spezifischer Verbrauchca. 125 l pro EinwohnerRechtsformWasser- und Bodenverband nach dem Wasserverbandsgesetz (WVG) vom 12. Februar 1991
  • Verbandsgründung: 1959 
  • Hausanschlüsse: ca. 29.600
  • Mitglieder: 9 Städte und Gemeinden 
  • Rohrnetzlänge: ca. 890 km
  • Versorgte Einwohner: ca. 115.000 
  • Verbandsvorsteher: Wilfried Aick
  • Versorgungsgebiet: ca. 624 km²
  • Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Stephan Schumüller
  • Mitarbeiter: 54 
  • Kaufmännischer Leiter/Stellv. Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Sebastian Kratz
  • Wasserabgabe: 5.42 Mio m³/a 
  • Technischer Leiter: Dipl. Ing. Waldemar Redich
  • Tägl. spezifischer Verbrauch: ca. 125 l pro Einwohner 
  • Rechtsform: Wasser- und Bodenverband nach dem Wasserverbandsgesetz (WVG) vom 12. Februar 1991

Wir sind ...

… Versorgungsunternehmen

Der Wasserverband gehört mit einer Abgabe von aktuell 5,42 Mio cbm/a zu den größeren deutschen Trinkwasserversorgungsunternehmen.
Wir fördern das Wasser in zwei Grundwasserwerken und bereiten es dort zu Trinkwasser auf.
Nur in Ausnahmefällen kaufen wir Trinkwasser von benachbarten Wasserversorgern hinzu.
Unsere Tätigkeiten erstrecken sich damit auf fast alle Wertschöpfungsstufen der Trinkwasserversorgung:

  • aktiver Grundwasserschutz
  • Gewinnung und Aufbereitung
  • Speicherung
  • Transport und Druckanpassung durch Pumpstationen einschließlich modernster 
  • Überwachungs- und Steuerungstechnik
  • Verteilung über Transportleitungen und Hausanschlüsse
  • Kundenservice durch eigenes Kundencenter (Abrechnung von Wasser und Abwasser)
  • sonstige Dienstleistungen rund um das Thema Wasser


Seit 2000 sind unsere Prozesse und Abläufe nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

 

… Körperschaft des öffentlichen Rechts

Wir sind ein Wasser- und Bodenverband nach dem Wasserverbandsgesetz. Damit haben wir die Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts und sind juristische Person und damit rechtlich selbstständig.
Wir besitzen Satzungsautonomie, die Organe treffen unabhängig von kommunalen Gremien unter eigener Verantwortung Entscheidungen. Unsere Organe sind der Verbandsausschuss und der Verbandsvorstand. Jede Mitgliedsgemeinde entsendet Vertreter, die Gemeindevertreter sein müssen, in den Verbandsausschuss. Der Vorstand besteht aus politischen Vertretern der Mitgliedsgemeinden. Aufgaben des Verbandsausschusses sind u.a. die Festsetzung des Wirtschaftsplanes, die Beschlussfassung über die Wasserpreise.

… und unsere Aufgaben

Unsere wesentlichen Aufgaben sind satzungsgemäß:

  • die Beschaffung und Bereitstellung von Trinkwasser
  • die Bereitstellung von Löschwasser
  • die Maßnahmen zur Bewirtschaftung des Grundwassers
  • die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft und Fortentwicklung von Gewässer-, Boden- und Naturschutz

Unternehmensziele des Wasserverbandes Garbsen - Neustadt a. Rbge.

I. Die sichere und zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser als Hauptziel

Das zentrale Ziel ist die bestmögliche Versorgung unserer Kunden mit Trinkwasser und die damit im Zusammenhang stehenden Leistungen:   

  • hohe Versorgungssicherheit durch moderne Gewinnungs- und Aufbereitungsanlagen sowie ein in gutem Zustand befindliches Rohrnetz
  • hohe Qualität des "Lebensmittels" Wasser,
  • moderne und flexible Abrechnungs- und Informationssysteme,
  • gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter,
  • Sicherung der Arbeitsplätze
  • Einsatz fortschrittlicher Materialien und Arbeitstechniken.

II. Die Wirtschaftlichkeit als Mittel der Zielerreichung

Um die oben genannten Hauptziele zu erfüllen, gleichzeitig aber den Wasserpreis für die Kunden niedrig zu halten, ist die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit bei der Aufgabenerfüllung erforderlich. Wirtschaftlichkeit lässt sich an der Höhe des kostendeckenden Wasserpreises sowie Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens messen. Diese wirtschaftlichen Größen müssen stets im Verhältnis zum Zustand der Anlagen und der Organisation des Versorgungsunternehmens betrachtet werden.
Aufgrund der langen Nutzungsdauern der Wasserversorgungsanlagen kann auch die Wirtschaftlichkeit eines Versorgungsunternehmens nur über einen langen Zeitraum betrachtet werden. Denn lediglich langfristige Erfolge und die Ausweisung guter Bilanzkennzahlen über einen längeren Zeitraum sind beim Wasserverband Kriterium der Zielerreichung. Nur die langfristige und andauernde gute wirtschaftliche Entwicklung, der ein entsprechendes Konzept zugrunde liegt, kann im Interesse der Kunden und der kommunalen Eigner des Verbandes liegen.

III. Ökologie und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Erbringung der technischen Aufgaben im Versorgungsgebiet haben ökologische Kriterien und Alternativen einen hohen Stellenwert und werden von den Entscheidungsträgern und Mitarbeitern des Verbandes bei ihrer Arbeit im Versorgungsgebiet berücksichtigt und umgesetzt.
Ebenfalls kommt der Nachhaltigkeit der technischen und wirtschaftlichen Aufgaben ein hoher Stellenwert zu. Ökologische, gesellschaftliche und politische Entwicklungen gilt es in den langfristig zu treffenden Entscheidungen zu berücksichtigen, negative Einflüsse auf die Grundwasservorkommen und den Zustand der technischen Anlagen abzuwehren.

IV. Zielkonflikte

Zwischen den Zielen bestehen teilweise Zielkonflikte, die unter Abwägung der gesellschaftlichen, rechtlichen, technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Faktoren entschieden werden müssen. Dabei sind sich die Entscheidungsträger des Wasserverbandes bewusst, dass es die Ideallösung manchmal nicht gibt. Eine gute Entscheidung unter Berücksichtigung der verschiedenen Ziele zu finden, ist eine der wesentlichen Herausforderungen in der Wasserversorgung bzw. der damit beauftragten Personen.
Wir nehmen die Herausforderung an und haben uns als Aufgabe gesetzt, Entscheidungen in einer konstruktiven Weise und unter Einbeziehung hoher Fachkompetenz zu lösen. Unsere Organisation setzt eine wettbewerbs- und kundenorientierte Gesamtorganisation voraus, wir reagieren flexibel auf sich verändernde Anforderungen.

Unser Wasser hat Geschichte

Von damals ...

Wir sind schon eine ganze Weile in Sachen Wasser unterwegs: Am 5. März 1959 wurde im damaligen Neustädter Land der „Wasserbeschaffungsverband Südkreis“ gegründet.

Vier Jahre später, im Jahr 1963 folgte die Gründung des „Wasserbeschaffungsverbandes Nordkreis Neustadt a. Rbge.“ mit Sitz in Hagen, um die Gemeinden im Norden des Kreises zentral zu versorgen.

Im Jahr 1972 schlossen sich dann der Südkreisverband und der Nordkreisverband zusammen – zum Wasserverband Garbsen-Neustadt a. Rbge.

... bis heute

Bis 1981 wuchs der Verband mit seinen neun Mitgliedsgemeinden auf 62 Ortsteile an. Heute werden rund 116.000 Einwohner mit etwa 30.200 Hausanschlüssen von uns mit Wasser versorgt.

frisch. natürlich. vor Ort.