Zwischen Altgarbsen und Havelse verlegen der WVGN (Wasserverband Garbsen-Neustadt a. Rbge.) und die Leinenetz GmbH in einem gemeinsamen Projekt einen Düker unter dem Mittellandkanal. Die Verlegung der Wasserleitung für den Verband wird als zusätzliche Sicherung der Wasserversorgung in Havelse durchgeführt, da, wie die Projektleiterin des Verbandes Mareike Duschek mitteilt, das jetzige Ortsnetz in Havelse bisher nur über eine Verbindung an das übergeordnete Netz des WVGN angeschlossen ist. Mit den Arbeiten wird am kommenden Montag, 20.06.2022 begonnen und sollen ca. Ende August abgeschlossen sein. Um die Arbeiten auszuführen, ist die vollständige Sperrung der Straße „Am Kanal“ notwendig. Die Wertstoffinsel (Aha) in der Straße wird für die Dauer der Bauzeit geschlossen. Nutzer der Wertstoffinsel werden gebeten auf die nächstliegenden Wertstoffinseln in der Hannoverschen Straße beim TSV-Havelse Stadion und den Maschweg auszuweichen. Auch die Slipanlage „Am Kanal“ kann von Bootseigentümern für die Dauer der Bauarbeiten nicht genutzt werden. Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Rohr- und Tiefbau Hoya GmbH (RTH) aus Hoya/Weser beauftragt. Der Verband weist auf die ausgewiesenen Hinweisschilder und Halteverbote hin.

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der oben genannten Maßnahme bittet der WVGN um Verständnis.

Baustelleninformationen

Auch in 2022 setzt der WVGN seine umfangreichen Rohrnetzsanierungsarbeiten fort, um langfristig die Wasserinfrastruktur in seinem Verbandsgebiet zu erhalten und die Versorgung zuverlässig sicherzustellen. Ab dem 2. Mai startet der WVGN mit der Sanierung von ca. 200 m Wasserhauptleitung und 22 Wasserhausanschlüssen in der Melanchthonstraße. Die Arbeiten sollen Mitte Juli abgeschlossen sein. Durch die Bautätigkeiten kommt es zu Halteverboten und einer halbseitigen Sperrung der Straße. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rd. 150.000 €.  Ausführende Baufirma für den WVGN ist die Bartz GmbH aus Walsrode.

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der oben genannten Maßnahme bittet der WVGN um Verständnis.

Pressemitteilungen

Unser Trinkwasser erhalten Sie rund um die Uhr zuverlässig frei Haus geliefert. Trinkwasserversorgung ist wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge in Deutschland. Die aktuelle Lage zeigt, wie essentiell diese Arbeit ist: Auch in Krisenzeiten ist der WVGN für die Bürgerinnen und Bürger da und sorgt jeden Tag für Lebensqualität.

„Im Alltag werden die Leistungen der Daseinsvorsorge oft als selbstverständlich wahrgenommen. Die kommunale Wasserversorgung funktioniert seit Jahrzehnten, bei Wind und Wetter, in der Stadt und auf dem Land – darauf können sich die Menschen verlassen“, erklärt Stephan Schumüller, Geschäftsführer beim Wasserverband.

Grund genug, dies am Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni in den Mittelpunkt zu stellen, in diesem Jahr vielleicht noch bewusster als sonst: Die aktuelle Situation am Energiemarkt, der schreckliche Krieg in der Ukraine mit all seinen Auswirkungen, dazu die Corona-Pandemie und der Klimawandel – das alles stellt uns vor neue Herausforderungen und zeigt, wie wichtig Versorgungssicherheit in Zeiten wie diesen ist. In der Corona-Pandemie haben die Mitarbeiter vom WVGN trotz geänderter Arbeitsbedingungen zuverlässig die Versorgungsleistungen mit Trinkwasser im Sinne der Versorgungssicherheit und der öffentlichen Daseinsvorsorge erbracht.

Vlnr: Dipl.-Kfm. Dietrich Mörlins, QM-Beauftragter WVGN, Herr Dr. Birkholz, Geschäftsführer DVGW Landesgruppe Nord; Dipl.-Ing. Stephan Schumüller, Geschäftsführer WVGN

Der Wasserverband (WVGN) freut sich über die Auszeichnung durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Wiederholt hat sich der Verband erfolgreich der Überprüfung seines Technischen Sicherheitsmanagements (TSM) durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) unterzogen. Der DVGW bescheinigt dem WVGN die Qualifikation des Personals und die Organisation einer sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen öffentlichen Wasserversorgung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser. Die Durchführung der hierzu erforderlichen Aufgaben und Tätigkeiten erfolgt nach aktuellen gesetzlichen Vorschriften, behördlichen Vorgaben, den Unfallverhütungsvorschriften sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Bildquelle: WVGN

Der Weltwassertag erinnert am 22. März alljährlich an die Bedeutung des Wassers. In diesem Jahr steht der Weltwassertag unter dem Motto: "Unser Grundwasser: Der unsichtbare Schatz". Mit dem Motto soll die Bedeutung unseres Grundwassers wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen gebracht werden. Zum Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung besteht in Niedersachsen das sogenannte Kooperationsmodell für ausgewiesene Trinkwassergewinnungsgebiete. In diesen Gebieten arbeiten die Wasserversorgungsunternehmen eng mit den Landbewirtschaftern, der Gewässerschutzberatung und weiteren Akteuren zusammen. Im Rahmen eines Schutzkonzeptes werden gemeinsam standortangepasste Maßnahmen und Lösungen erarbeitet, um die Trinkwasserversorgung nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten. Seit mehr als 20 Jahren arbeiten Wasserversorger und Landwirte vertrauensvoll in der „Kooperation Trinkwasserschutz (TWS) Deistervorland“ zusammen. Der Wasserverband Garbsen-Neustadt, die Stadtwerke Barsinghausen und der Wasserverband Nordschaumburg ziehen gemeinsam mit den Landwirten an einem Strang, um die Trinkwasserqualität in ihren Versorgungsgebieten langfristig zu sichern. „Alle Akteure haben sich zum Ziel gesetzt, das Grundwasser durch eine standortangepasste Bewirtschaftung vor Belastungen zu schützen“, sagt Stephan Schumüller, Geschäftsführer des WVGN. 

Bildquelle: WVGN

Der WVGN verlegt sein Verwaltungsgebäude und Lager nach Frielingen. Das neue Areal liegt Am Schafbrink zwischen der B 6, der Otternhägener Straße und der Bürgermeister-Wehrmann-Straße. Umzugsdatum soll 2024 sein. Grund des Umzuges sind die fehlenden Erweiterungsmöglichkeiten in der Gehrbreite und die geplante Stadtbahnverlängerung nach Garbsen-Mitte. Die kommende Straßenbahntrasse verläuft über das Grundstück des Wasserverbandes. Ein Teil des Grundstückes wurde an die Firma Lidl verkauft, der vorhandene Markt wird vor dem Bau der Straßenbahnverlängerung komplett umgebaut. Der Trinkwasser-Speicherbehälter bleibt in der Gehrbreite bestehen, eine Verlegung wurde aus Kosten- und Versorgungstechnischen Gründen verworfen.

Nach rund zwei Jahren Planungs- und Bauzeit hat der Wasserband Garbsen Neustadt (WVGN) seine neue „Notübergabestation Flemmingstraße“ in Garbsen-Berenbostel fertiggestellt. Die neue Anlage dient der Trinkwassereinspeisung zwischen dem WVGN und der enercity AG und sichert beiden Versorgern Trinkwassermengen durch den benachbarten Versorger in Ausnahmesituationen ab, etwa bei Engpässen durch große Netzbaumaßnahmen oder bei kurzfristig großer Wassernachfrage. Schon vor Jahren gab es beim WVGN Überlegungen, die einzige Verbindungsleitung in Garbsen nördlich der A2 abzusichern. Unter Einfluss des Neubaus der Universität und den Planungen von Neubaugebieten im nordöstlichen Garbsen wurde der Standort Flemmingstraße schnell ausgewählt, um eine weitere Versorgungsoption zu haben. Mit der neuen Notübergabestation wurde eine wirtschaftliche Lösung geschaffen, dennoch mussten 650.000 € investiert werden. Die Vorteile in der Flemmingstraße liegen darin, dass die Entfernung zum Transportnetz mit ca. 500 Metern sehr gering ist und die zusätzlich benötigten Leitungen aufgrund fehlender Bebauung ohne Einschränkungen verlegt werden konnten. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der enercity AG, Hannover, lief vorbildlich und das Ergebnis dient allen WVGN-Kunden als weiteren Baustein für eine zukunftssichere Trinkwasserversorgung.

Pilotanlage im Wasserwerk Hagen

Der WVGN beendet den 9-monatigen Probebetrieb der Pilotanlage zur Nitratentfernung im Wasserwerk Hagen, der in Zusammenarbeit mit dem für das Projekt beauftragte IWW (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH) durchgeführt worden ist. Durch die Pilotversuche wurde die Praxistauglichkeit der Umkehrosmose für die Brunnenwässer des Hagener Grundwassers erprobt. Die Versuche und Analysen sowie die Ermittlung von Basisdaten zur Auslegung einer möglichen technischen Anlage haben ergeben, dass eine Umkehrosmose grundsätzlich als zusätzliche Aufbereitungsstufe zur Reduzierung des Nitratwertes für das Hagener Grundwasser geeignet ist. Die Zusammensetzung des an die Kunden gelieferten Trinkwassers ließe sich so positiv beeinflussen.

Bildquelle: WVGN

Die letzten Sommer haben es gezeigt: Der Wasserbedarf gerade in heißen und trockenen Zeiten steigt – sowohl in den Privathaushalten als auch bei anderen Nutzern, z. B. in der Landwirtschaft für die Viehtränkung oder die Bewässerung von Feldern. Gleichzeitig sinken die Grundwasserstände durch zu geringe Niederschläge. Die Konkurrenz um verfügbare Wassermengen besteht und wird in naher Zukunft absehbar weiter zunehmen – auch und gerade im Neustädter Land, in dem der WVGN mit seinem Wasserwerk in Hagen das Trinkwasser für etwa 60.000 Menschen fördert.

Das Land Niedersachsen hat am 10. Dezember die Verdopplung der Wasserentnahmegebühr von 7,5 Cent/m³ auf 15 Cent/m³ bekannt gegeben. Die Entnahmegebühr muss jeder zahlen, der Grundwasser aus dem Boden entnimmt - allerdings in unterschiedlicher Höhe. So zahlen die Trinkwasserkunden zukünftig 15 Cent/m³, Landwirtschaft für die Feldberegnung 1,4 Cent/m³, Industriekunden 7,4 Cent/m³. Die zusätzlichen Mittel seien erforderlich um den „Niedersächsischen Weg“ zu finanzieren, der die Förderung des Natur- und Artenschutzes vorsieht. Dabei sind Mittel für den Ausgleich der Natur- und Gewässerschutzauflagen bei der Landwirtschaft aber auch für Projekte des Klimaschutzes vorgesehen. Der Wasserverband begrüßt die Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes, von dem auch ein sauberes Grundwasser profitiert. Allerdings sehen die Vertreter den eingeschlagenen Weg über die Entnahmegebühr kritisch: „Es werden unverhältnismäßig stark die Trinkwasserkunden belastet. Die Gestaltung der Gebühr ist nicht verursachergerecht.“

Der Wasserverband Garbsen-Neustadt (WVGN) hat im Spätsommer die Pilotanlage zur Nitratentfernung im Wasserwerk Hagen in Betrieb genommen.

Das vom WVGN beauftragte Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH (IWW) begann Anfang des Jahres mit der Planung und Durchführung von Pilotversuchen zur Nitratentfernung mittels Umkehrosmose. Durch die Pilotversuche soll die Praxistauglichkeit der Umkehrosmose für die Brunnenwässer des Hagener Grundwassers erprobt werden. Der Versuchszeitraum ist auf 9 Monate angesetzt. Die hierfür notwendige Pilotanlage wurde erstmalig am 22.09.2020. in Betrieb genommen. Nach Abschluss des Pilotversuches voraussichtlich im Frühjahr 2021 soll es anhand der vom IWW ausgearbeiteten verfahrenstechnischer Details und der Ermittlung von Basisdaten zur Auslegung einer möglichen technischen Anlage zu einer konkreten Kostenabschätzung kommen. Die Machbarkeitsstudie bedeutet aber keineswegs schon die sofortige Beauftragung einer Anlage für den Regelbetrieb. Eine solche Anlage würde für den WVGN erhebliche Kosten verursachen, die der Kunde durch höhere Wasserpreise tragen müsste. Unabhängig von der Kostenseite sind auch noch weitere Begleiterscheinungen der Anlage zu diskutieren. So würde ein Teil des geförderten Grundwassers durch die Umkehrosmose als Abwasser anfallen und müsste gesetzeskonform entsorgt werden. Auch hier müssen noch weitere technische und wirtschaftliche Fragen geklärt werden.

Der Verbandsvorstand sowie die Verbandsgeschäftsführung sind verwundert über die Aussagen der Bürgermeister der Städte Garbsen und Neustadt a. Rbge. zur wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Situation des Verbandes. Dem Verband sind weder die „Prüfer“ des Fragenkatalogs bekannt noch wurden die Prüfungsergebnisse besprochen oder die Grundlagen der Bewertung mitgeteilt. Die Veröffentlichung in den Medien ist die erste Resonanz auf den im August vom Verband beantworteten, umfangreichen Fragenkatalog der beiden größten Mitgliedsgemeinden. Im Fragenkatalog waren kaufmännische, organisatorische und technischen Entwicklungen in den letzten Jahren als auch für die Zukunft abgefragt worden.

Foto: WVGN

Garbsen – Der Fuhrpark des WVGN soll in den nächsten Jahren nach und nach auf Elektrobetrieb umgestellt werden.

Der WVGN hat diese Woche sein erstes E-Auto in Betrieb genommen. Der Opel Corsa e dient der Technik für Koordinationstermine auf den laufenden Baustellen und Kundenbesuche vor Ort. Für die vielen Kurzstrecken innerhalb des Versorgungsgebietes eignet sich hier ein E-Auto hervorragend. „Straßenverkehr und Baustellen sind störende Lärmquellen, deshalb wollen wir noch umwelt- und kundenfreundlicher werden und leisten mit der Beschaffung von geräuscharmen E-Autos einen kleinen Beitrag. Mit niedrigen Unterhaltungskosten senken wir zusätzlich die Ausgaben unseres Fuhrparks", so der stellv. Geschäftsführer Sebastian Kratz bei der Übergabe an die Kollegen. „Getankt“ wird übrigens an der verbandseigenen Ladesäule auf dem Betriebsgelände. Selbstverständlich mit Ökostrom.

In den nächsten Jahren sollen im Rahmen des turnusmäßigen Fahrzeugwechsels weitere Elektrofahrzeuge dazu kommen. Noch eignen sich diese nicht für alle Einsatzwecke. Die Entwicklungsfortschritte stimmen aber optimistisch, in naher Zukunft nur noch auf umweltfreundliche Antriebsarten zu setzen.

In dieser Woche haben wir die neue Druckerhöhungsanlage (DEA) in Metel in Betrieb genommen. Die Anlage sorgt dafür, dass für die Kunden in Metel, Scharrel und Otternhagen das Trinkwasser zuverlässig mit konstant hohem Versorgungsdruck bereitgestellt wird. Gleichzeitig dient sie der Weiterleitung von Wasser aus dem Wasserwerk in Hagen in den südlichen Teil des Versorgungsgebietes. Die alte Anlage (DEA) Metel stammte aus dem Jahr 1996 und war im Frühjahr 2017 aufgrund hoher Störanfälligkeit zurückgebaut worden.

Mensch und Wasser - Eine besondere Beziehung

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frisch. natürlich. vor Ort.