WVGN gibt Mehrwertsteuer-Senkung an seine Kunden weiter

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Der WVGN gibt die vom Bundestag und –rat am 29.06.2020 beschlossene Mehrwertsteuersenkung an seine Kunden weiter. Die Verbandsgremien haben hierzu das geänderte Preisblatt beschlossen. Die Abrechnung in der Versorgungswirtschaft erfolgt ganz überwiegend in einem jährlichen Abrechnungszeitraum. Es sind daher folgende Modalitäten für die Kunden zu berücksichtigen.  

Der Verband wird keine Zwischenablesung per 30.06.2020 der rd. 31.000 Hausanschlüsse vornehmen oder abfragen. Die Abschläge werden für den Abrechnungszeitraum ab 1.7.2020 um die gesenkte Mehrwertsteuer reduziert, eine gesonderte, schriftliche Mitteilung darüber erfolgt jedoch nicht. Wie gewohnt erhalten unsere Kunden mit der Jahresrechnung die Abrechnung der Jahresverbräuche, verrechnet mit den gezahlten Abschlägen. Dabei werden die Verbräuche in die Zeiträume „bis zum 30.06.2020“ (bisherige Mehrwertsteuer 7%) und „nach dem 01.07.2020 bis zum Abrechnungszeitpunkt“ (ermäßigte Mehrwertsteuer 5 %) aufgeteilt. Dabei wird ein gleichförmiger linearer Verbrauch angenommen. Sollten Kunden Zwischenzählerstände zum 30.06.2020 melden, wird dies vom Kundencenter erfasst und entsprechend berücksichtigt. Für Endabrechnungen (Eigentümerwechsel) im Zeitraum vom 30.06.2020 bis 31.12.2020 wird wie zuvor beschrieben eine zeitanteilige Berechnung der Verbräuche mit den unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen vorgenommen.  

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Druckerhöhungsanlage Schneeren im Probebetrieb

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Nach erfolgreichem Bau der Druckerhöhungsanlage (DEA) in Schneeren wurde diese Mitte März in das Rohrnetz eingebunden. Grund für die Errichtung der neuen DEA waren Druckschwankungen in diversen Haushalten bei erhöhter Wasserabgabe. Mit der Inbetriebnahme der neuen Druckerhöhung gehören niedrige Drücke im WVGN-Versorgungsbereich Schneeren nun der Vergangenheit an. Derzeit läuft die Probephase, ihre Funktion erfüllt sie aber bereits schon jetzt bei einem Ausgangsdruck von ca. 4,4 Bar – ca. 6 Bar. Während des Probelaufs werden noch Feinheiten an der Station eingestellt, deren Auswirkungen mithilfe sogenannter „Datenlogger“ überwacht werden. Die endgültige Fertigstellung ist für Ende April geplant.

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Baustelleninformationen

Berenbostel - Verkehrsbehinderung Lange Straße vom 08.03. - 10.03.

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Von Montag, 08.03. bis Mittwoch, 10.03. muss die Lange Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist eine Hausanschlussherstellung. Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine Umleitung über den Scheelenkamp ausgeschildert. 

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang der oben genannten Maßnahme bitten wir um Verständnis. 

Unser Ansprechpartner für diese Baumaßnahme ist Mathias Ruth: Tel. 05137 8799-35

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Horst - Sanierung der Transportleitung Im Stühe

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Ab Montag, 30.11. beginnt die Sanierung der Transportleitung Im Stühe. Hier werden in Zusammenarbeit mit Fa. R+E aus Neustadt ca. 350 m Leitung erneuert. Die Sanierung dient als vorbereitende Maßnahme für das Neubaugebiet Im Stühe. Die Sanierungskosten betragen rund 170.000 €. Geplante Fertigstellung der Baumaßnahme: Mitte März 2021.

Für auftretende Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit den oben genannten Maßnahmen bitten wir um Verständnis.

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Pressemitteilungen

Verdopplung der Wasserentnahmegebühr erhöht Wasserpreis

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Das Land Niedersachsen hat am 10. Dezember die Verdopplung der Wasserentnahmegebühr von 7,5 Cent/m³ auf 15 Cent/m³ bekannt gegeben. Die Entnahmegebühr muss jeder zahlen, der Grundwasser aus dem Boden entnimmt - allerdings in unterschiedlicher Höhe. So zahlen die Trinkwasserkunden zukünftig 15 Cent/m³, Landwirtschaft für die Feldberegnung 1,4 Cent/m³, Industriekunden 7,4 Cent/m³. Die zusätzlichen Mittel seien erforderlich um den „Niedersächsischen Weg“ zu finanzieren, der die Förderung des Natur- und Artenschutzes vorsieht. Dabei sind Mittel für den Ausgleich der Natur- und Gewässerschutzauflagen bei der Landwirtschaft aber auch für Projekte des Klimaschutzes vorgesehen. Der Wasserverband begrüßt die Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes, von dem auch ein sauberes Grundwasser profitiert. Allerdings sehen die Vertreter den eingeschlagenen Weg über die Entnahmegebühr kritisch: „Es werden unverhältnismäßig stark die Trinkwasserkunden belastet. Die Gestaltung der Gebühr ist nicht verursachergerecht.“

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Pilotanlage zur Nitratentfernung in Betrieb genommen

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Der Wasserverband Garbsen-Neustadt (WVGN) hat im Spätsommer die Pilotanlage zur Nitratentfernung im Wasserwerk Hagen in Betrieb genommen.

Das vom WVGN beauftragte Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH (IWW) begann Anfang des Jahres mit der Planung und Durchführung von Pilotversuchen zur Nitratentfernung mittels Umkehrosmose. Durch die Pilotversuche soll die Praxistauglichkeit der Umkehrosmose für die Brunnenwässer des Hagener Grundwassers erprobt werden. Der Versuchszeitraum ist auf 9 Monate angesetzt. Die hierfür notwendige Pilotanlage wurde erstmalig am 22.09.2020. in Betrieb genommen. Nach Abschluss des Pilotversuches voraussichtlich im Frühjahr 2021 soll es anhand der vom IWW ausgearbeiteten verfahrenstechnischer Details und der Ermittlung von Basisdaten zur Auslegung einer möglichen technischen Anlage zu einer konkreten Kostenabschätzung kommen. Die Machbarkeitsstudie bedeutet aber keineswegs schon die sofortige Beauftragung einer Anlage für den Regelbetrieb. Eine solche Anlage würde für den WVGN erhebliche Kosten verursachen, die der Kunde durch höhere Wasserpreise tragen müsste. Unabhängig von der Kostenseite sind auch noch weitere Begleiterscheinungen der Anlage zu diskutieren. So würde ein Teil des geförderten Grundwassers durch die Umkehrosmose als Abwasser anfallen und müsste gesetzeskonform entsorgt werden. Auch hier müssen noch weitere technische und wirtschaftliche Fragen geklärt werden.

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WVGN sieht Ergebnisse der Bürgermeister kritisch

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Der Verbandsvorstand sowie die Verbandsgeschäftsführung sind verwundert über die Aussagen der Bürgermeister der Städte Garbsen und Neustadt a. Rbge. zur wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Situation des Verbandes. Dem Verband sind weder die „Prüfer“ des Fragenkatalogs bekannt noch wurden die Prüfungsergebnisse besprochen oder die Grundlagen der Bewertung mitgeteilt. Die Veröffentlichung in den Medien ist die erste Resonanz auf den im August vom Verband beantworteten, umfangreichen Fragenkatalog der beiden größten Mitgliedsgemeinden. Im Fragenkatalog waren kaufmännische, organisatorische und technischen Entwicklungen in den letzten Jahren als auch für die Zukunft abgefragt worden.

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WVGN setzt auf E-Auto – Fuhrpark wird sukzessive umgestellt

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Garbsen – Der Fuhrpark des WVGN soll in den nächsten Jahren nach und nach auf Elektrobetrieb umgestellt werden.

Der WVGN hat diese Woche sein erstes E-Auto in Betrieb genommen. Der Opel Corsa e dient der Technik für Koordinationstermine auf den laufenden Baustellen und Kundenbesuche vor Ort. Für die vielen Kurzstrecken innerhalb des Versorgungsgebietes eignet sich hier ein E-Auto hervorragend. „Straßenverkehr und Baustellen sind störende Lärmquellen, deshalb wollen wir noch umwelt- und kundenfreundlicher werden und leisten mit der Beschaffung von geräuscharmen E-Autos einen kleinen Beitrag. Mit niedrigen Unterhaltungskosten senken wir zusätzlich die Ausgaben unseres Fuhrparks", so der stellv. Geschäftsführer Sebastian Kratz bei der Übergabe an die Kollegen. „Getankt“ wird übrigens an der verbandseigenen Ladesäule auf dem Betriebsgelände. Selbstverständlich mit Ökostrom.

In den nächsten Jahren sollen im Rahmen des turnusmäßigen Fahrzeugwechsels weitere Elektrofahrzeuge dazu kommen. Noch eignen sich diese nicht für alle Einsatzwecke. Die Entwicklungsfortschritte stimmen aber optimistisch, in naher Zukunft nur noch auf umweltfreundliche Antriebsarten zu setzen.

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Mehr Druck für Metel – Neue Druckerhöhungsstation im Nordkreis in Betrieb

In dieser Woche haben wir die neue Druckerhöhungsanlage (DEA) in Metel in Betrieb genommen. Die Anlage sorgt dafür, dass für die Kunden in Metel, Scharrel und Otternhagen das Trinkwasser zuverlässig mit konstant hohem Versorgungsdruck bereitgestellt wird. Gleichzeitig dient sie der Weiterleitung von Wasser aus dem Wasserwerk in Hagen in den südlichen Teil des Versorgungsgebietes. Die alte Anlage (DEA) Metel stammte aus dem Jahr 1996 und war im Frühjahr 2017 aufgrund hoher Störanfälligkeit zurückgebaut worden.

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Mensch und Wasser - Eine besondere Beziehung

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