Probebetrieb der Pilotanlage zur Nitratentfernung geht zu Ende – WVGN stellt Ergebnisse vor

„Die Zusammenarbeit mit dem IWW lief hervorragend, die gewonnen Erkenntnisse bringen den WVGN in seiner Zukunftsplanung im Bereich der Trinkwassergewinnung enorm voran“, erläuterte Verbandsvorsteher Wilfried Aick bei der Präsentation der Pilotanlage in der Brunnenstube. „Die umfassenden Vorkenntnisse vom IWW und dessen Projektleiter Dr. Tuczinski haben uns einiges an Zeit und Geld gespart. Nachdem die Pilotierung die technische Machbarkeit gezeigt hat, werden wir die nächsten Schritte einleiten, um Aufschluss über die Gestaltung einer großtechnischen Anlage und über die zu erwartenden Kosten zu erhalten. In diesem Zuge müssen viele weitere Fragen beantwortet werden, z.B. wie eine Umkehrosmose in die Prozesse des Wasserwerks eingebunden und wie die gesetzeskonforme Entsorgung des anfallenden Abwassers realisiert werden könnten.“, führt Wilfried Aick weiter aus. Klar ist aber, dass der Bau einer Umkehrosmose-Anlage für den WVGN erhebliche Kosten verursachen würde, die letztlich an die Kunden weitergegeben werden müssten. Neben der Pilotanlage ist der WVGN mit weiteren Projekten wie dem Blühflächenkonzept im Wasserschutzgebiet Hagen und dem kürzlich gestarteten Wassermengenmanagement im Neustädter Land stark in den Themen Trinkwasserschutz, Qualitätssicherung und Versorgungssicherheit engagiert, um auch den folgenden Generationen ausreichend und qualitativ hochwertiges Trinkwasser liefern zu können.

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