Pressemitteilung - Der „Koloss von Ostermunzel“ und der Wasserverband

Das Wasser wird hier aus einer Tiefe von 20 – 30 Metern gewonnen. Erdschichten filtern und schützen das Grundwasser vor Verunreinigungen. Für die Freilegung und Bergung des Findlings werden Erdschichten bis zu einer Tiefe von 5 Metern geöffnet. Damit wird der Eintrag von Oberflächenwasser, organische Materialien oder gar Spritz- und Düngemittel möglich, was zu einer schnellen Beeinträchtigung des Grundwassers führen könnte. Notwendig ist daher ein sicheres Verschließen der Bodenschichten. Diese erfordert die Verfüllung mit Ton, der in Bindigkeit und Mineralgehalt genau dem Ton des Fundortes entspricht. Aufgetrieben wurde dieser im Raum Herford, Nordrhein-Westfalen, von wo nun drei LKW´s das Material heranfahren. Gleich am Montag, 20.04.2015, wird das Loch des Findlings sorgfältig von Mitarbeitern des Verbandes verschlossen, damit das Grundwasser wie zuvor geschützt ist.     

Der zukünftige Aufstellungsort des Findlings grenzt an das südliche Ende des Brunnengebietes, in der Wasserschutzzone 2, in unmittelbarer Nähe der Brunnengalerie des Wasserwerks. Am Tag der „Findlingsbergung“ am 17.04.2015 hat der Verband einen Infostand errichtet und Mitarbeiter des Verbandes erläuterten die geologische Situation vor Ort sowie die Aufgaben des Grundwasserschutzes. 

Garbsen, 17. April 2015

Sebastian Kratz

(Kfm. Leiter / Stellvertr. Geschäftsführer)

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frisch. natürlich. vor Ort.