Erhöhung des Wasserpreises verhindert ansteigende Verschuldung

Wasserversorgung gut und nachhaltig aufgestellt

Wesentlicher Grund für die Preiserhöhung ist auch die Änderung der Bilanzierung: Erneuerungsinvestitionen haben in den letzten 5 Jahren zu stetiger Erhöhung der Verschuldung des Verbandes geführt. Da der Verband keine Gewinne erzielt, erfolgt die Finanzierung neben Abschreibungen über Darlehensaufnahmen. „Ab 2018 sollen die Maßnahmen unmittelbar über den Wasserpreis finanziert werden, was für die Zukunft eine Reduzierung der Verschuldung bedeutet. Andernfalls müssten die heutigen Ausgaben von nachfolgenden Generationen geleistet werden“, ergänzte der kaufmännische Leiter Sebastian Kratz.

Wasserversorgung gut und nachhaltig aufgestellt

Der WVGN sieht die Wasserversorgung im Verbandsgebiet mit den aktuellen Beschlüssen gut und nachhaltig aufgestellt. Eine aktuelle Befragung von deutschen Wasserversorgungsunternehmen zeigt, dass bei fast allen in den nächsten Jahren ein sehr großer Handlungsbedarf bei der Sanierung von Rohrleitungen und Hausanschlüssen besteht. Der rechtzeitige Erhalt und Ausbau der Wasserinfrastruktur ist ein zukunftsweisendes Ziel für den Verband. Dies gilt in der Wasserversorgung genauso wie für andere Infrastrukturanlagen wie z.B. Brücken und Straßen.

Dem Verband ist der Umfang der Preiserhöhung bewusst. Die Mehrkosten belaufen sich bei einer Familie mit 3 Personen und einem Verbrauch von 120 m³ auf 5,80 €/Monat bzw. 23,20 € pro Person und Jahr. Damit liegt der Wasserpreis des Verbandes im bundesweiten Vergleich im Durchschnitt.

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